Neuanfang mit 50: Was, wenn du nicht alles ändern, sondern neu ausrichten möchtest?
Vielleicht kennst du diesen Gedanken:
Eigentlich ist doch alles in Ordnung. Warum habe ich trotzdem das Gefühl, dass etwas fehlt?
Du hast ein Leben aufgebaut, Verantwortung übernommen, Entscheidungen getroffen. Vielleicht hast du Kinder großgezogen, viele Jahre gearbeitet, eine Partnerschaft gelebt, dich um andere gekümmert oder einfach versucht, alles unter einen Hut zu bekommen.
Und plötzlich merkst du: Irgendetwas hat sich verändert.
Nicht unbedingt im Außen. Vielleicht bist vor allem du selbst nicht mehr dieselbe.
Mit 50 bzw. in der zweiten Lebenshälfte kann deshalb eine Frage auftauchen, die zunächst ziemlich verunsichert:
Wie möchte ICH eigentlich die nächsten Jahre meines Lebens verbringen?
Die Antwort muss nicht gleich ein radikaler Neuanfang sein. Vielleicht geht es gar nicht darum, dein bisheriges Leben hinter dir zu lassen. Vielleicht geht es darum, es neu auszurichten.
Ein Neuanfang mit 50 muss nicht radikal sein
Wenn wir „Neuanfang“ hören, denken wir schnell an große Veränderungen: einen neuen Beruf, eine neue Beziehung, einen Umzug, ein eigenes Unternehmen oder ein Leben irgendwo ganz anders.
Natürlich kann das dazugehören.
Aber ein Neuanfang kann auch viel leiser beginnen.
Vielleicht möchtest du nicht mehr ständig verfügbar sein. Wieder mehr Zeit für dich haben. Vielleicht gibt es etwas, das du schon lange ausprobieren möchtest. Vielleicht fehlt dir eine Aufgabe, die sich wirklich nach deiner eigenen anfühlt.
Oder du stellst fest:
Ich habe so lange danach gelebt, was andere brauchen. Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich selbst will und brauche.
Dann muss nicht dein ganzes Leben falsch sein.
Vielleicht passen nur einige Teile nicht mehr zu der Frau, die du heute bist.
Warum sich das Leben plötzlich anders anfühlen kann
Mit 50 liegen viele Jahre hinter dir, in denen du dich entwickelt und verändert hast.
Deine Kinder werden selbstständiger oder sind bereits aus dem Haus. Berufliche Rollen verändern sich. Eine Partnerschaft kann sich wandeln. Die Eltern werden älter und brauchen vielleicht Unterstützung. Manche Menschen erleben Krankheit oder Abschied. Andere haben endlich mehr Freiheit, wissen aber zunächst gar nicht, was sie mit ihr anfangen möchten.
Und manchmal gibt es keinen konkreten Anlass. Es ist einfach dieses leise Gefühl:
Da müsste doch noch etwas kommen.
Das kann irritierend sein. Schließlich gibt es vielleicht gar keinen offensichtlichen Grund, unzufrieden zu sein.
Aber Zufriedenheit und das Gefühl, dass etwas Neues entstehen möchte, schließen einander nicht aus.
Du darfst dein bisheriges Leben wertschätzen und trotzdem fragen, ob es noch zu dir passt.
Vielleicht bist du nicht unzufrieden – sondern bereit für etwas Neues
Eine interessante Frage ist deshalb nicht nur:
„Was stimmt in meinem Leben nicht?“
Sondern auch:
„Was möchte in meinem Leben mehr Raum bekommen?“
Das verändert den Blick.
Vielleicht fehlt dir nicht mehr Urlaub, mehr Geld oder eine neue Aufgabe. Vielleicht fehlen dir Begegnungen. Kreativität. Ruhe. Natur. Abenteuer. Zeit allein. Zeit mit anderen. Ein Herzensprojekt. Oder einfach das Gefühl, wieder selbst über dein Leben zu bestimmen.
Gerade Frauen, die viele Jahre für andere Verantwortung getragen haben, müssen manchmal erst wieder lernen, die eigenen Wünsche wahrzunehmen.
Nicht weil sie egoistisch geworden sind.
Sondern weil die eigenen Bedürfnisse genauso zum eigenen Leben gehören wie die Bedürfnisse der Menschen, die ihnen wichtig sind.
Vier Fragen, die dir bei deiner Neuorientierung helfen können
Du musst nicht sofort wissen, wie dein neues Leben aussehen soll.
Oft ist es hilfreicher, zunächst genauer hinzuschauen.
1. Was möchte ich nicht mehr?
Diese Frage kann erstaunlich viel Klarheit schaffen.
Was kostet dich dauerhaft Kraft? Welche Verpflichtungen fühlen sich nur noch wie Gewohnheit an? Wo sagst du Ja, obwohl du eigentlich Nein meinst? Welche Erwartungen anderer möchtest du nicht länger erfüllen?
Du musst daraus nicht sofort Konsequenzen ziehen. Es reicht zunächst, ehrlich wahrzunehmen, was nicht mehr zu dir passt.
2. Was vermisse ich?
Vielleicht gibt es etwas, das in deinem Alltag kaum noch vorkommt.
Wann hast du dich zuletzt richtig lebendig gefühlt?
Was hast du früher gerne gemacht?
Welche Seite von dir ist vielleicht im Alltag verschwunden?
Manchmal führt die Spur zu einem alten Wunsch. Manchmal zu etwas völlig Neuem.
3. Was würde ich tun, wenn ich niemandem etwas beweisen müsste?
Diese Frage kann besonders spannend sein.
Nicht:
Was wäre vernünftig?
Nicht:
Was erwarten die anderen von mir?
Sondern:
Was würde ich wählen, wenn ich nur danach gehen dürfte, was sich für mich richtig anfühlt?
Vielleicht ist die Antwort zunächst nur ein kleiner Wunsch.
Das reicht.
4. Wie möchte ich mich in meinem Leben fühlen?
Wir denken bei Lebensentscheidungen oft in Dingen und Zielen.
Eine andere Möglichkeit ist, vom gewünschten Lebensgefühl auszugehen.
Möchtest du dich freier fühlen? Lebendiger? Ruhiger? Verbundener? Neugieriger? Mutiger? Leichter?
Dann kannst du dich fragen:
Welche kleinen Veränderungen würden dieses Gefühl in meinem Alltag wahrscheinlicher machen?
Du musst nicht sofort wissen, wohin du willst
Eine der größten Hürden bei einer Neuorientierung ist der Wunsch nach einem fertigen Plan.
Was soll ich machen?
Was ist mein nächster Schritt?
Was ist die richtige Entscheidung?
Aber vielleicht ist genau das gar nicht notwendig.
Du darfst dich zunächst auf die Suche machen.
Ein Gespräch führen. Etwas ausprobieren. Ein paar Tage allein verreisen. Ein altes Hobby wieder aufnehmen. Einen Kurs besuchen. Menschen kennenlernen, die anders leben als du. Zeit mit dir selbst verbringen.
Manchmal entsteht Klarheit nicht durch Nachdenken, sondern dadurch, dass wir neue Erfahrungen machen.
Und manchmal merken wir erst in einem ungewohnten Umfeld, was uns im vertrauten Alltag eigentlich gefehlt hat.
Eine Auszeit kann mehr sein als Erholung
Wenn du schon länger spürst, dass etwas in Bewegung ist, kann eine Auszeit hilfreich sein.
Nicht unbedingt, um vor deinem Alltag davonzulaufen.
Sondern um für ein paar Tage aus den gewohnten Abläufen herauszukommen.
Wenn niemand gerade etwas von dir möchte, kann es leichter werden, die eigene Stimme wieder zu hören.
Was interessiert mich eigentlich?
Was tut mir gut?
Worauf habe ich Lust?
Was möchte ich ausprobieren?
Und vielleicht auch:
Was darf in meinem Leben bleiben – und was darf sich verändern?
Genau dafür kann eine persönliche Auszeit in Frankreich ein guter Rahmen sein: Zeit für dich, Abstand vom Gewohnten, neue Eindrücke und gleichzeitig jemanden, mit dem du Gedanken sortieren kannst.
Bei Chrysalide verbinde ich diese Auszeit mit persönlicher Begleitung. Nicht nach einem festen Coachingprogramm, sondern so, wie es zu dir und deiner Situation passt.
Denn bei mir gilt:
Alles darf, nichts muss.
Du musst dein Leben nicht neu erfinden
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis.
Ein Neuanfang mit 50 oder später bedeutet nicht automatisch, dass alles anders werden muss.
Vielleicht möchtest du deinen Beruf behalten, aber anders arbeiten.
Vielleicht möchtest du in deiner Beziehung bleiben und trotzdem wieder mehr Eigenständigkeit entwickeln.
Vielleicht möchtest du weiterhin für deine Familie da sein, aber nicht mehr ständig deine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen.
Vielleicht möchtest du einfach wieder mehr von dem Menschen in deinem Leben haben, der du einmal warst – oder jemand ganz Neues werden.
Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt und keinen vorgeschriebenen Weg.
Und vielleicht ist die Frage deshalb gar nicht:
„Was muss ich aus meinem Leben machen?“
Sondern:
„Was möchte ich mit dem Leben, das ich jetzt habe, anfangen?“
Das kann ein sehr viel freundlicherer Ausgangspunkt für einen Neuanfang sein.
Vielleicht beginnt dein Neuanfang mit einer einzigen Frage
Du musst heute noch keine Antwort haben.
Aber vielleicht möchtest du dir diese Frage einmal in Ruhe stellen:
Wenn ich mein Leben nicht mehr danach ausrichten müsste, was andere von mir erwarten – wie würde ich meine nächsten Jahre gerne verbringen?
Schreib die erste Antwort auf, die dir einfällt.
Nicht die vernünftige.
Nicht die gesellschaftlich akzeptierte.
Nicht die, von der du glaubst, dass sie „in deinem Alter“ noch möglich ist.
Einfach deine.
Vielleicht überrascht sie dich.
Und vielleicht ist genau das der Anfang.
Über mich
Über mich
Hallo, ich bin Susanne.
Gastgeberin. Unternehmerin. Frankreichliebhaberin. Sprachbegeisterte. Schreibende. Und jemand, der neugierig auf Menschen und ihre Geschichten ist.
Bei mir findest du eine besondere Art, deinen Urlaub zu verbringen: Zeit für dich selbst, inmitten der Natur und französischem Savoir-vivre. Ein privates Ferienhaus, persönliche Begleitung auf Wunsch und individuelle Erlebnisse – genau so viel, wie dir guttut.
Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren lebe ich in einem kleinen Dorf in der französischen Südchampagne, gemeinsam mit meiner Familie. Hier ist Chrysalide entstanden – ein Ort für Menschen, die ihren Urlaub so gestalten möchten, wie er zu ihnen passt.

Was mich begeistert
Mich faszinieren Menschen, die neugierig geblieben sind. Menschen, die mit fünfzig oder sechzig oder siebzig noch einmal Französisch lernen. Die anfangen zu schreiben. Die eine berufliche Idee entwickeln. Oder sich einfach fragen, wie sie die nächsten Jahre ihres Lebens bewusst gestalten möchten.
Vielleicht liegt das daran, dass ich selbst gerne Neues lerne.
Ich interessiere mich für Sprache, kreatives Schreiben, Persönlichkeitsentwicklung, Marketing, Selbstständigkeit und die Frage, warum manche Ideen Menschen berühren und andere nicht.
Viele dieser Themen fließen heute ganz selbstverständlich in meine Arbeit ein.
Mein Weg war nicht geradlinig.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Saarbrücken. Mein beruflicher Weg führte mich zunächst ins deutsche Beamtentum, später an die Universität, wo ich Interkulturelle Kommunikation, Psychologie und Betriebswirtschaft studierte. Doch bald zog mich das Leben nach Frankreich.
Mit meinem Mann baute ich mir hier eine neue Existenz auf. Wir gründeten Unternehmen, bekamen drei Kinder, renovierten Häuser, meisterten Krisen, entwickelten neue Ideen und verwarfen andere wieder.
Wenn mich diese Jahre etwas gelehrt haben, dann dies:
Das Leben ist ständiger Wandel. Wer bereit ist, sich immer wieder auf Neues einzulassen, entdeckt oft Möglichkeiten, die zuvor nicht sichtbar waren.

Was ich mitbringe
In der Flexibilität liegt unsere größte Chance.
Ich verbinde analytisches Denken mit Kreativität, Pragmatismus und viel Freude daran, gemeinsam neue Möglichkeiten zu entdecken.
Neben vielen Jahren Lebenserfahrung verfüge ich über Ausbildungen und Weiterbildungen unter anderem in den Bereichen Coaching, Kreatives Schreiben, Hypnose, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation :
Ausbildungen und Schulungen
- Studium : Interkulturelle Kommunikation, Psychologie und BWL (M.A.) an der Universität Saarbrücken
- Hypnose Grundausbildung bei EHNA (France) sowie 4 Hypnosekurse bei Alfred Himmelweis (2020)
- Ganzheitliches Life Coaching und Assoziatives Bilder Coaching nach den Methoden von Britta Remmel
- Selbststudium NLP (Landsiedel u.a.)
- Selbststudium Schematherapie nach G. Young, insbesondere für die Bestimmung und Bewusstmachung unserer Lebensfallen
- Selbststudium Kreatives und autobiographisches Schreiben sowie Plotten nach „Save the Cat“
alternative Heilmethoden:
- Waldbaden (Christian Arzberger) und Coaching durch die Natur (Kerstin Peter)
- Grundausbildung Kinesiologie : EKMA Paris
- Energiearbeit und Pendelseminare im Institut IFTA (Paris) und bei Michael Koch (naturkristall.de)
- Geistheilung: Jahresausbildung bei Jesus Lopez (2019)
Noch wichtiger als Diplome und Zertifikate sind mir allerdings Offenheit, Lebenserfahrung und echtes Interesse an den Menschen, die zu mir kommen.
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Freue dich auf ein paar schöne Tage im Herzen Frankreichs!

